Dienstag, 22. November 2016

Vom Ohridsee bis nach Sofia, bye bye Europa!

Mit einem Shuttlebus fuhren wir die letzten Kilometer von unserem Campingplatz zur albanisch-mazedonischen Grenze. Dort wurden wir gleich das erste Mal angesprochen, ob wir nicht für 5 Euro mit nach Ohrid mitgenommen werden wollen. Wir wussten, dass man die Grenze problemlos zu Fuß überqueren kann und auch das Wetter war genau richtig für einen kleinen Fußmarsch. So entschlossen wir uns erstmal bis in den ersten Ort nach der Grenze in Mazedonien zu laufen. Der Fahrer sprach uns noch zwei weitere Male an, da wir immer wieder die an beiden Grenzposten wartenden Autos zu Fuß überholten. Doch wir blieben bei der Wanderroute. Irgendwann erreichten wir Ljubanishta, das erste Dorf in Mazedonien und machten eine kleine Rast. Wieder hielt ein Auto und diesmal stiegen wir dann doch ein. Neben uns saß noch ein anderer Reisender. Er hieß Orfello und kam aus Luzern in der Schweiz. Er war auf Besuch bei einer Freundin in Tirana und reiste jetzt noch etwas durch Albanien mit einem Abstecher nach Ohrid. Auch unser Fahrer sprach Deutsch. Wie viele andere Albaner hatte er eine Zeit lang in Deutschland gearbeitet und so konnten wir alle etwas miteinander plaudern und austauschen. In Ohrid angekommen verabschiedeten wir uns von Orfello und suchten unser Zimmer, welches wir für die nächsten Tage gebucht hatten. Mittlerweile haben wir uns schon daran gewöhnt uns am Anreisetag bei der Suche nach der Unterkunft zu verlaufen. Wir würden es schon beinahe vermissen, würde es ausbleiben. So kamen wir nach etwas Hin und Her endlich in unserem Hotel an. Immerhin lernten wir so schon den ein oder anderen Einheimischen und die Vokabeln für Guten Tag und Danke kennen. Unser Zimmer war klein und einfach, der Wasserkocher war das Highlight und sollte dafür sorgen, dass es die nächsten Tage ausschließlich Tee zu trinken gab. Da wir uns schon ziemlich weit in der Nachsaison befanden, hatten wir als einzige Gäste im ganzen Haus das Gemeinschaftsbad nur für uns alleine. Diesmal war wirklich eine Badewanne vorhanden und so nahmen wir dieser Tage einige Bäder zu zweit – seit knapp 2 Monaten wieder. Das Wetter wurde dieser Tage leider nicht wirklich gut. Wir konnten zwar jeden Tag rausgehen und etwas vom Ort sehen, aber es lag stets eine Nasskälte in der Luft. An der Strandpromenade von Ohrid kann man gut Spazieren und leckere Sachen kaufen. Uns haben es vor allem zwei Sachen angetan: Esskastanien, die Jenny für sich gewonnen hat. Die gebackenen und gesalzenen Maiskörner haben es mir wiederum angetan. Davon kauften wir in Mazedonien Unmengen und verzehrten sie meist während wir das Treiben um uns herum von einer Parkbank aus beobachteten. Am ersten vollen Tag saßen wir grade auf eben einer solchen Bank und Orfello schlenderte auf uns zu. Er nahm neben Platz und wir redeten über dies und jenes. Orfello war 42 Jahre jung und mit jung meine ich jung. Wir hätten ihn auf maximal Mitte 30 geschätzt, wenn überhaupt. Er ist Künstler und komponiert Musik für Theaterstücke. Er meinte zu uns, dass es zwar ein Leben ist, in dem man nur von Monat zu Monat denken kann, aber dafür kann er sich jederzeit auch eine Auszeit nehmen, wenn er etwas Geld zum Reisen hat. War auf jeden Fall interessant genauso wie die Geschichte von seiner Freundin, die er in Tirana besucht hatte: Sie reiste vor einiger Zeit in Albanien umher und traf über einen längeren Zeitraum ein und den selben Mann 5(!) Mal an unterschiedlichen Orten und auf unterschiedlichen Reisen. Einmal reiste sie per Anhalter und selbst da begegnete sie ihm wieder, als er am Straßenrand hielt. Das alles wiederum sah sie als ein Zeichen des Schicksals und entschloss sich nach Albanien zu gehen und dort zu leben. Seitdem wohnt sie in Tirana und ihr gefällt es dort sehr gut. Krasse Geschichte auf jeden Fall!
Wir schlenderten dann noch eine Weile durch Ohrids Zentrum und über den Markt, wo wir uns mit frischen Zutaten fürs Abendessen einkleideten. Danach trennten sich unsere Wege. Orfello ging noch etwas runter an den See, während Jenny und ich uns das Kirchenviertel anschauten.
Die nächsten beiden Tage konnten wir dann nur für kurze Spaziergänge nutzen, es regnete fast den ganzen Tag. Da es uns Ohrid gefiel und wir mit dem Wetter nicht so viel Glück hatten, verlängerten wir unseren Aufenthalt dort um zwei weitere Nächte, allerdings in einer anderen Unterkunft. So toll die Badewanne auch war, in den Nächten wurde es in unserem Zimmer schon recht frisch. Wir machten ein echtes Schnäppchen im Internet und fanden ein Apartment für knapp 12 Euro die Nacht. Es war nur 10 Minuten Fußweg von unserer ersten Bleibe entfernt und diesmal hatten wir keine Schwierigkeiten mit dem Weg, da wir am Vortag bereits dorthin spazierten. Die Zimmer waren gut ausgestattet, allein das Bad war schon fast doppelt so groß, wie unser Zimmer davor. Auch eine Küche gab es noch, so konnten wir unsere letzten Gasvorräte auch noch sparen. Das Wetter wurde auch allmählich besser, es hatte sich also gelohnt länger in Ohrid zu bleiben. Da Ohrid nicht nur den gleichnamigen See sondern auch Berge zu bieten hat, nutzten wir das schöne Wetter und wanderten am letzten Tag die Hänge empor. Wir wurden mit einer guten Aussicht und viel frischer Luft belohnt und am Ende hatten wir dann doch das Gefühl genug vom Ort gesehen zu haben. Auch wenn das Wetter tagsüber nun wieder mitspielte, nachts war es nun doch schon zu kalt zum Zelten. So entschlossen wir uns dazu direkt in die Hauptstadt nach Skopje zu fahren. Die Buszeiten waren ziemlich blöd, entweder früh oder spät am Nachmittag. Wir entschlossen uns nach dem Frühstück es mit Trampen zu probieren, mit Option auf den 16.30 Uhr.Bus. Eine Stunde lang passierte rein gar nichts. Irgendwann sagte uns ein Einheimischer, dass es besser sei die 2 Kilometer Richtung Autobahn zu laufen und sich dort direkt an die Auffahrt zu stellen. Gesagt, getan. Aber auch da hatten wir kein Glück. Ich ging noch ein Stück weiter hinter, um zu schauen wie nah wir uns an die Auffahrt hätten stellen können, da traf ich noch einen Einheimischen. Der alte Mann konnte etwas Englisch und sagte mir, dass in Mazedonien Trampen nicht sehr populär sei. Wenn denn überhaupt jemand hält, würde er wahrscheinlich noch Geld verlangen, da die Leute hier sehr arm sind. Das war nicht sehr ermutigend, mittlerweile dürften etwa zwei Stunden vergangen sein. Eine weitere halbe Stunde später hielt dann doch jemand – ein LKW. Wir packten unser Gepäck in die mit Kartoffelsäcken bis zum Rand gefüllte Fahrerkabine und teilten uns für die nächsten knapp vier Stunden den Beifahrersitz. Unser Fahrer hieß Ivica, rauchte etwa 4 Zigaretten pro Stunde und konnte kein Wort Englisch. Er versuchte uns zwar die ganze Zeit etwas zu erklären, als wir meinten dass wir nach Skopje wollten, aber es half nichts, wir verstanden nicht einander. So rief er einen Kumpel an, der dann dolmetschte: Wir würden erstmal nur nach Tetovo fahren und dort dann umsteigen. Uns war bei dem Gedanken wieder erstmal unwohl, aber uns blieb nun nichts anderes übrig. Nach etwa einer halben Packung Zigaretten erreichten wir Tetovo und wie sich dort herausstellte wollte Ivica lediglich seine Ladung Steine abladen. Wir warteten eine halbe Stunde und tranken Kaffee, der uns vor Ort angeboten wurde und lernten noch drei andere Kerle kennen. Einer konnte sogar etwas Deutsch und so verging die Zeit ziemlich schnell. Dann fuhren wir mit Ivica weiter nach Skopje, ohne die Steine kam der Laster auch viel schneller voran. Dann und wann kamen wir an Mautgebührstellen vorbei, es scherte niemanden wirklich sehr, dass Jenny und ich immer noch zu zweit auf der Beifahrerseite vorlieb nahmen. Als wir Skpje nach etwa einer weiteren Stunde erreichten brachten wir zuerst den LKW auf Ivicas Arbeitsstelle. Dann luden wir alle Kartoffelsäcke in Ivicas Privatwagen um und fuhren diese noch aus zu einigen Leuten. So langsam wurde es dunkel und wir fragten uns ob und wie wir unser Hostel noch finden würden. Denn Ivica wollte uns noch nicht entlassen, so kam es dass wir ihm in seine Stammkneipe folgten. Dort lud er uns zum Essen ein und stellte uns einigen seiner Freunde vor. Ich denke die meisten waren so um 40 rum, Ivica selbst ist vielleicht Ende 30. Wir waren auf jeden Fall das Highlight an diesem Abend und zwei der Stammgäste konnten Englisch, so wurden wir etwas interviewt. Ivica war sichtlich stolz auf seinen „Fang“. Ich weiß nicht ob ich es schon mal geschrieben habe, aber Deutsche sind, egal wo auf dem Balkan, ziemlich beliebt. Nach etwa drei Stunden reinschnuppern in einen typischen mazedonischen Freitagabend fuhr uns Ivica schließlich noch zu unserem Hostel. Wir bedankten uns herzlichst, ließen uns unser Zimmer zeigen und fielen ins Bett. Nach so einem Tag, voller neuer Eindrücke kommt uns die letzte Station, in diesem Falle Ohrid, immer so weit weg vor, als wäre es irgendwann vor ein paar Wochen gewesen. Meist fragt dann der eine den anderen: Kannst du dir vorstellen, dass wir heut morgen noch in xxx aufgewacht sind?
Die nächsten Tage verbrachten wir dann in Skopje. Die Stadt hat uns so prima gefallen, dass wir gleich noch länger als geplant blieben. Am ersten Tag schlenderten wir einfach nur durch die Stadt und entlang dem Flussufer. Dort reiht sich ein architektonisches Meisterwerk an das nächste. Selbst auf dem Fluss gibt es als Boote verkleidete Restaurants und Casinos, aber richtig toll gemacht. Auf dem Macedonia Square, dem zentralen Platz der Stadt, verbrachten wir viel Zeit auf Parkbänken und beobachteten bei einer Tüte gegrillten Esskastanien das Geschehen. Ein übertrieben großer Springbrunnen mit einer Statur von Alexander dem Großen oben drauf gab zu späterer Stunde ein tolles Licht- und Wasserspiel von sich. An einem anderen Tag schauten wir uns Skopje von oben an. Wollten wir zumindest. Die Wolken machten es allerdings unmöglich und so erwies sich die Fahrt auf den Hausberg als einziger Fehltritt in dieser ansonsten sehr schönen Stadt. Wir fuhren wieder runter in die Stadt mit genau den selben roten Doppeldeckerbussen, die man sonst nur aus London kennt. Wir trafen sogar ein Paar aus London, welches uns scherzhaft sagte, sie dachten zuerst wieder in London gelandet zu sein, als sie die Busse sahen. Auf der anderen Seite vom Fluss ist die eigentliche Altstadt von Skopje zu finden. Es gibt dort einen riesigen Markt, nicht zu Unrecht heißt das Viertel Old Bazar. Hätte uns jemand mit verbundenen Augen dort abgesetzt, hätten wir schwören können irgendwo in Istanbul zu sein. Es gab dort quasi nichts zu kaufen, was es nicht gibt. Wir kleideten uns mit frischen Obst und Gemüse ein und genossen den orientalischen Flair. Auch um den Markt herum gab es viele kleine Gässchen und Moscheen. Die Gegend alleine war der Besuch nach Skopje schon wert. Aber nicht genug. Auch die Gegend um Skopje hat noch einiges zu bieten und wir pickten uns dabei den Besuch zur so genannten Matka-Schlucht heraus. Mit der Stadtlinie fuhren wir die gute halbe Stunde raus aus der Stadt und wanderten etwa drei Stunden durch die atemberaubende Schlucht. Etwa vier bis fünf Kilometer ist diese lang und optimal für einen Tagesausflug zu herbstlichen Temperaturen. Dort trafen wir dann noch einen anderen Deutschen, mit dem wir etwas Zeit verbrachten, einer von wenigen weiteren Touristen, die den Weg dorthin fanden.
Wenn uns jemand fragen würde: Städtetrip oder Natur? Dann würden wir uns für den Aufenthalt im Freien entscheiden. Meist versuchen wir auch in großen Städten höchstens nur zwei volle Tage zu verbringen, weil uns das meist doch zu stressig wird. Skopje jedoch hat es uns wirklich angetan und ich kann jedem, der gerne Städtereisen macht, nur empfehlen sich die Stadt anzuschauen Auf jeden Fall reiht sie sich in unserem persönlichen Ranking ganz dicht hinter unsere Lieblingsstadt Riga ein.
Nach 5 Tagen hieß es dann aber doch Abschied nehmen und so schmiedeten wir Pläne für die Weiterreise. Nach Bulgarien sollte es gehen, aber wohin nur? Meine Eltern würden uns in Sofia besuchen, dafür hatten wir bereits im Vorfeld 5 Nächte gebucht. Also noch mehr Sofia muss dann nicht sein. An die Schwarzmeerküste? Da sitzen wir länger im Bus als wir dann da sind. Also ließen wir den Zufall entscheiden. Wir schauten auf die Karte und fragten die uns bereits vertraute Hotelsuchmaschine nach dem günstigsten Preis in der Umgebung von Sofia. Und Taadaa.. im von Sofia 60-Kilometer entfernten Samokov gab es eine nette Bleibe für 11 Euro die Nacht. Kurz noch ein paar Informationen überflogen und schon war die Entscheidung getroffen. Mit dem Bus ging es zuerst einmal nach Sofia. Angekommen auf EU-Terrain erkannten wir uns vertraute Leuchtreklamen hiesiger Konzerne. Am Busbahnhof ließen wir uns dann erstmal richtig abzocken. Die Lady von der Information hatte keine Lust mir meine Fragen zu beantworten und auch anderes Personal auf dem Busbahnhof war nicht grad motiviert und schaute lieber Filme auf ihren Tablets. Nachdem ich es bei fünf oder sechs Leuten versucht habe, wurde uns immer nur das Taxi empfohlen. Ich fragte einen Taxifahrer, der schließlich meinte, dass die Busse nach Samokov von einem anderen Busbahnhof abfahren würden. Uns blieb nicht viel übrig und so stiegen wir ins Taxi, welches uns für 15 Euro zum anderen Busbahnhof fuhr. Das Wort Abzocken benutze ich deshalb, weil wir von diesem Busbahnhof zum anderen Busbahnhof nur die Metro hätten nehmen müssen. Hätte uns 80 Cent die Nase gekostet und wäre so leicht gewesen, dass wir die fehlende Erklärung auch auf Russisch verstanden hätten. Aber das fanden wir erst ein paar Tage später raus, als wir wieder nach Sofia zurückkehrten.

Mit einem Minibus fuhren wir dann noch eine Stunde nach Samokov. Die Fahrt war schön anzusehen, jedoch auch sehr kalt. Der Bus wäre nach deutschen Verhältnissen schon lange auf dem Autofriedhof gelandet, es war so ziemlich alles undicht was hätte dicht sein sollen. So misslang uns der Plan den nächsten kalten Winter erst 2017 zu erleben und bei 2° Grad kamen wir in Samokov auf den Busbahnhof an. Der Ort an sich hat eigentlich kaum bis gar nichts zu bieten bis auf einen kleinen zentralen Platz. Das graue kalte Wetter untermalte dieses St.Nimmerleinsörtchen zusätzlich. Allerdings sei gesagt, dass etwa zehn Kilometer weiter südlich Richtung Borerov ein sehr beliebtes Skigebiet zu finden ist. Ich denke im Winter zieht es aufgrund der Lage doch einige Freunde des Wintersports hier her. Wie dem auch sei, für uns war es genau das Richtige zu diesem Zeitpunkt. Nochmal etwas abschalten bevor es nach Sofia und zu einem Wiedersehen mit meinen Eltern kam. Da der Ort nicht grade groß ist fanden wir unser Zimmer recht zügig. Es war wirklich schön gemacht dort. Die Wände aus Holzpanälen, alte Holzschränke, drei Betten und ein großer Tisch sorgten für eine ordentliche Portion Gemütlichkeit. Das raue Wetter und die Tatsache in diesem Ort nicht all zu viel zu verpassen sorgten dafür, dass wir unsere Bleibe an beiden Tagen erst nach 14 Uhr verließen. Wir schauten uns etwas den Ort an und ließen die bisherige Reise etwas Revue passieren. So schnell vergehen drei Monate. Und dennoch: die ersten vier Wochen, die wir ja noch in Brandenburg verbrachten, kamen uns trotzdem so unendlich weit weg vor. Und auch alles was danach kam. Auf der einen Seite nimmt die Zeit ihren Lauf, dass man es oft gar nicht merkt und auf der anderen Seite haben wir viel gesehen und erlebt in dieser Zeit.
Am Abend spielten wir dann noch Karten und kochten wie jeden Tag sonst auch. Am dritten Tag standen wir dann wieder auf dem Busbahnhof in Samokov und fuhren zurück nach Sofia. Zwischenzeitlich hatten wir uns schlau gemacht wie wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu unserem Hostel gelangen, um weitere 15 Euro für das Taxi zu sparen. Hat auch alles super geklappt, allerdings gab es dann doch ein Problem als wir im Hostel standen: Es gab wohl einen Buchungsfehler und unser Zimmer war bei denen erst am nächsten Tag vermerkt. Also mussten wir nochmal eine Straße weiterziehen und in einem anderen Hotel ein Zimmer nehmen, welches uns bezahlt wurde. Danach machten wir schon mal eine kleine Visite durch Sofia und dann war auch schon Abend. Am nächsten Tag stand das Wiedersehen mit meinen Eltern und mein Geburtstag auf dem Programm. Wir hatten uns eine Zeit ausgemacht und wollten sie grade in ihren Hotel abholen, da kamen uns die zwei altvertrauten Gesichter in der großen Stadt schon entgegen. Nach einem kurzen Willkommensplausch gingen wir zum Hotel, die Bescherung war angesagt. Vielen Dank auch an dieser Stelle noch einmal an alle Gratulanten. Alle Geschenke und Karten haben mich erreicht. Den Rest des Tages verbrachten wir in einem Straßencafe und einem Restaurant und natürlich mit jeder Menge Gespräche. Am zweiten Tag schauten wir uns dann weiter Sofia an. Die Stadt ist schon okay für einen Besuch, aber es gibt jetzt auch nicht sooo viel zusehen und da wir noch zwei weitere volle Tage zusammen hatten, ging es einen weiteren Tag später nach Plovdiv. Etwa zwei Stunden Busfahrt sind es von Sofia in die älteste Stadt Europas und der Ausflug hat sich gelohnt. Es gibt dort mitten in der Stadt ein altes Amphitheater und viele kleine Gassen zum Spazieren. Die Zeit verging ruckzuck und schon standen wir wieder am Busbahnhof Richtung Sofia. Den letzten Tag in der bulgarischen Hauptstadt machten Jenny und ich tagsüber alleine unsicher, am Abend trafen wir uns alle noch einmal zum Essen. So oft wie in Sofia waren wir die ganze Reise nicht im Restaurant speisen. Danke für die Zeit in Sofia, meine lieben Eltern!

Am letzten Tag besuchten wir meine Eltern noch einmal im Hotel bevor es auf den Flughafen ging. So nahmen wir noch einmal Abschied voneinander und machten uns auf Richtung Metro, die uns zum Flughafen fuhr..

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