Dienstag, 6. September 2016

Unterwegs in Serbien

In Szeged stiegen wir schließlich in den Bus nach Subotica, einer kleinen Stadt im äußersten Norden Serbiens. Wir hatten Glück, es kam lediglich ein Kleinbus für etwa 30 Grenzgänger und wir ergatterten 2 dieser begehrten Plätze. Mindestens genauso viele Menschen blieben auf dem Busbahnhof zurück und mussten auf den nächsten Bus warten. Der Busfahrer nahm uns gleich unter seine Fittiche, erkannte er uns beim Beladen des Gepäcks doch als die einzigen Ausländer an Bord. Das war auch unser Glück, denn erstens drängelten die Leute beim Einsteigen, als käme der nächste Bus erst in 5 Jahren und zweitens mussten wir an der Grenze unsere Pässe abgeben und alle aussteigen, wieder einsteigen und nochmals die Pässe rausholen und abgeben. Das ganze Prozedere dauerte etwas über eine halbe Stunde, danach ging es mit einem Stempel mehr im Reisepass weiter gen Subotica. Die Stadt erreichten wir dann ziemlich zügig und mein erster Eindruck war, als wären wir auf Zeitreise. Der Putz bröselt von den Fassaden, so wie der Lack überall von seiner Oberfläche blättert. Die Schilder waren nun zu den lateinischen und auch mit kyrillischen Lettern versehen. Die Anzahl der älteren Gefährte, die schwarzen Ruß ausbliesen nahm zu und viele Gebäude waren mir Graffitis beschmiert. Am Busbahnhof wechselte ich erstmal ein paar Euronoten und meine letzten ungarische Forynths in serbische Dinar. Wir suchten die Touristeninformation auf und uns wurde erklärt, mit welcher Stadtlinie wir zum etwas außerhalb gelegenen Campingplatz kamen. Nach etwas Sucherei stellten wir dann unser Zelt auf die kleine Wiese auf, für etwas unter 6 Euro pro Nacht. Subotica erkundeten wir am nächsten Tag, dafür brauchten wir nicht lange, sodass wir hier und da uns auf eine Parkbank setzten, dem Treiben um uns herum zuschauten und uns unterhielten. Ein wirklich kleines gemütliches Örtchen, ohne großartig viele Touristen. Das einzige, was uns etwas zu schaffen machte, war die serbische Sonne, die kein Erbarmen mit uns hatte und alle 3 Tage volle Esse durchschien. Am zweiten Tag blieben wir im Camp, wo ich anfing den Ungarn-Reisebreicht zu schreiben, während Jenny sich sonnte und im Pool, der mit zum Campingplatz gehörte, etwas badete. Am dritten Tag wollten wir dann weiter in die sebische Hauptstadt Beograd. Wir hatten trotz der Hitze Lust zu trampen, da Hauptstädte in der Regel leicht anzusteuern sind. Nach etwa einer halben Stunden hielt auch jemand und Zoran sammelte uns mit seinem Obsttransporter auf. Die Fahrt ging etwas länger als erwartet. Zunächst machten wir auf dem weg in seine Heimatstadt Novi Sad einen kurzen Halt an einer Autobahnraststätte, wo er uns einen Kaffee ausgab und über sein Obst-Business sprach. In Novi Sad brachte er dann den Transporter weg, wir warteten kurz, und er sammelte uns mit seinem Ford wieder ein. Nun ging es nach Zrenjanin, wo er arbeitete und uns dort raus ließ. Den Rest der Strecke fuhren wir mit dem Bus nach Beograd, wir wollten noch vor Sonnenuntergang dort sein, da auch dort der Campingplatz außerhalb lag. Dort angekommen, begann ein regelrecht chaotisches Hin und Her nach dem Suchen der korrekten Stadtlinie. Nachdem ich jemand fand, der englisch sprach und uns Linie 83 empfahl, wurden wir in eben dieser zur Hauptattraktion im vorderen Abteil: Mit unseren dicken Rucksäcken auf unseren Rücken, quetschten wir uns ind den vollbesetzen Bus. Jenny fragte den Fahrer schließlich, ob der Bus nach Zemun, dem Stadtteil mit unserem Campingplatz, fuhr. Dieser verstand kein Englisch und auch mit ein paar Fetzen Russisch kamen wir nicht wirklich voran. Während er den Bus durch Beograds Rush-Hour lenkte und holte er sich eine junge Passantin zur Seite, die zwischen Jenny und mir stand und kurzerhand zur Dolmetscherin auserkoren wurde. Sie erklärte uns dann, in welche Linie wir umsteigen müssten. Der Busfahrer war mit Leib und Seele dabei, uns alles zu erklären und war dabei nicht gerade leise, da zückte auch schon ein Mann in der ersten Sitzreihe Stift und Zettel, um uns die Nummern auch noch aufzuschreiben. Die junge Dolmetscherin bestätigte die Angaben und auch der Busfahrer wollte den Zettel noch sehen und gab grünes Licht. Wir wussten gar nicht wem wir zuerst zuhören sollten. Nachdem wir dann ein paar bei Minuten später in die richtige Linie umstiegen, erreichten wir eine Weile später endlich die richtige Endhaltestelle. Nun hieß es noch einen Kilometer laufen und mit dem Einbruch der Dunkelheit bauten wir unser Zelt auf. Wir hatten nach diesem Ritt richtig Hunger, allerdings nur noch Wasser und etwas Trockenobst und Nüsse. So haderten wir, ob wir die nächste feste Mahlzeit am nächsten Tag einnehmen würden oder noch mal zum nächsten Supermarkt losziehen würden. Jenny blieb im Zelt, während ich mich nochmal aufmachte. Der Besitzer des Campingplatzes sagte mir, es seien 2 Kilometer bis zur nächsten Shoppingmall, er irrte sich um 2 weitere Kilometer, wie ich später feststellte. Das war das Tribut für eine warme Mahlzeit und kurz darauf fielen wir in unsere Betten. Am nächsten Tag stand die Stadtbesichtigung an. Wir zogen wie immer nach dem Frühstück los und schlenderten durch, das teils hügelige, Beograd. Am einen Ende der Haupteinkaufsmeile fanden wir einen riesigen Stadtpark, der neben einem Zoo auch zahlreiche Spielplätze, Sportanlagen und Restaurants sowie einen Aussichtspunkt und eine Art Burg zu bieten hatte. Auf jeden Fall ein schöner ruhiger Fleck für Familien und für alle, die gern mal abschalten wollen in einer solch großen Stadt. Danach flanierten wir noch etwas durch die anderen Boulevardstraßen und fuhren wieder ins Camp. Verglichen mit Städten wie Budapest, Prag oder Krakau hat diese Ostmetropole nicht all zu viel zu bieten. Das kam uns allerdings auch entgegen, war es doch schon die vierte Stadt auf der noch jungen Reise. Städte können wirklich manchmal anstrengend sein. Man will am Ende ja doch alles gesehen haben und latscht durch jede Straße. Ist ja auch oft sehr schön, aber halt auch anstrengend. Am Abend setzten wir uns die Bar des Campingplatzes und machten uns Gedanken über die Weiterreise. Unseren Campingwart, der Deja hieß, wie sich später heraus stellen sollte, fragten wir nach einem Tip auf den Weg Richtung Bosnien.Herzegowina. Schnell einigten wir uns auf Perucac, einem Ort im Tara-Nationalpark. Danach verschwand Deja für eine Weile und wir studierten Wetter und Campingmöglichkeiten des anvisierten Ortes. Als er wiederkam hatte er sein Smartphone in der einen, einen Zettel mit Stift in der anderen Hand. Herum telefoniert habe er. Er rief beim Busbahnhof an und fragte wegen Abfahrtszeiten und Preisen. Wir hatten in der Zwischenzeit überlegt einen Stop in Valjevo auf halber Strecke nach Perucac zu machen und erzählten ihm davon. Sofort war er wieder verschwunden und telefonierte. Es war fast schon peinlich für uns, wie sehr er sich für uns bemühte, aber er hat uns tatsächlich sehr geholfen. Danach entwickelte sich die Situation in ein interessantes Gespräch über Serbien, Deutschland, Fußball und der englischen Sprache. Zum Ende hin gab er uns noch eine Serbischstunde, die vor allem die Aussprache der verschiedenen Zischlaute zum Inhalt trug. Dann war es auch schon 21 Uhr, als er seine Bar schloss und Feierabend machte. Mit Dejas Informationen gewappnet, ging es am nächsten Morgen zum Busbahnhof. All seine Angaben stimmten und so saßen wir kurz vor Mittag im Bus nach Perucac. Wir entschieden uns letztendlich doch für die direkte Route ohne Stop in Valjevo, durchquerten dieses aber wenigesten. Gerade die Strecke von Valjevo nach Perucac war sehr schön anzusehen. Es wurde immer bergiger und so schlengelten wir uns die insgesamt 180 Kilometer in etwas über 4 Stunden empor. Kurz vor Perucac stiegen wir noch in Bajina Basta um, dem Verwaltungssitz des Tara-Nationalpark. Ein Paar mittleren Alters, welches im Bus von Beograd nach Bajina Basta hinter uns saß, sprach uns an. Sie wollten auch nach Perucac, aber wir konnten uns nur mit Hand und Fuß verständigen. Immerhin sorgten sie dafür, dass wir an der richtigen Haltestelle in Perucac aussteigen konnten, direkt an unserem „Campingplatz“. In Wirklichkeit war es nur eine ganz kleine Wiese, aber die Lage war wirklich fantastisch! Direkt neben der Wiese mündet der mit 365 Metern Länge kleinste Fluss Europas, der Vrelo, in Form eines Wasserfalls in die Drina, die die Grenze Serbiens zu Bosnien.Herzegowina bildet. Nur Goran, unser einziger Nachbar, machte sich auch auf zu diesem schönen Flecken Erde. Er sagte uns, dass er schon über eine Woche da sei. Er hatte ein Kanu und ein Mountainbike mit an Bord, genau das Richtige für diesen Ort. Noch am selben Abend machten wir uns auf Erkundungstour durch diesen kleinen Ort, der aber auch 2 kleine Läden zur Beschaffung der notwendigsten Lebensmittel zu bieten hatte. Wir dachten uns, die 365 Meter packen wir heut auch noch und folgten dem Vrelo zu seiner Quelle und fanden einen weiteren wunderschönen Wasserfall vor. Genau nach solchen Orten sehnen wir uns auf Reisen und halten Ausschau: Kein Ort in den Top 5 der besten Sehenswürdigkeiten Serbiens, somit sehr wenige andere Touristen und ganz viel Natur. Oft wird man von den Ortsansässigen verdutzt angeguckt und gefragt, warum man gerade ihren Ort sich anschauen will. Andere wiederum sind richtig stolz, dass ein paar Fremde, und dann sogar noch aus einem anderen Land, ihren Flecken Heimat besuchen. Das können die wahren Juwelen auf Reisen sein und Perucac ist ein hochkarätiges Prachtexemplar gewesen. Am ersten vollen Tag hielten wir uns zunächst im Ort auf, Jenny ging es nicht so gut und wir hatten uns schon geeinigt hier nicht nur einen oder zwei Tage zu bleiben. Alles immer schön ruhig. Zuerst liefen wir durch den Ort an einem alten Friedhof vorbei auf dem Steinblöcke lagen. Das sollen Gräber aus dem 14. und 15. Jahrhundert sein, stand auf einer Infotafel. Weiter hinaus aus dem Ort richtung Berge kam uns ein Auto entgegen und hielt. Der nette Mann vom gestrigen Tag, der mit seiner Frau ebenfalls im Bus von Beograd hinter uns saß hielt an und wir tauschten ein paar nette Mimiken und Gestiken aus. Er wollte wohl wissen, ob wir den Campingplatz fanden und auf unseren Daumen nach oben gab es einen Daumen nach oben von ihm zurück. Anscheinend wohnt er hier und er war mit seiner Frau als Tourist in der serbischen Hauptstadt gewesen, dämmerte es uns. Wir spazierten noch etwas durch die Gegend und gegen Nachmittag kochten wir. Danach gingen wir noch einmal die knapp über 300 Meter zum Ursprung des Vrelo zurück, um ein paar Fotos zu machen. Wir waren gerade fertig geworden und es kam ein anderes Pärchen gleichen Alters zu uns gestoßen. Wir fragten sie, ob sie uns zusammen fotografieren können und boten ihnen im Gegenzug dasselbe an. Aus dieser Frage entwickelte sich ein sehr interessantes Gespräch, welches den Rest des Nachmittags andauern sollte. Wir lernten Johanna und Petr kennen, wohnhaft in der Hauptstadt unseres Nachbarlandes Polen. Auch sie beide reisten grade über den Balkan. Man tauschte sich aus, wo man herkam und wo man hin will. Dann unterhielten wir uns über Reisen allgemein und über Polen und Deutschland, über Essen und Ernährung, einfach über alles und Gott und die Welt. Die beiden sind auch schon gut rumgekommen und haben sogar eine zeitlang in den USA studiert. Aber es hat ihnen dort wohl nicht sehr gefallen, aufgrund der ungesunden Ernährung dort drüben und weil dort so gut wie jeder eine Waffe tragen kann und auch trägt. Am Ende tauschten wir noch E-mail Adressen aus, für den Fall mal wieder in Warschau zu sein. Ein sehr symphatisches Paar, welches uns in vielen Ansichten ähnlich ist, stellten Jenny und ich beim Abendessen fest.
Am zweiten Tag zog es uns in die große Stadt Bajina Basta. Nun gut, groß ist sie nur relativ gesehen zu den noch verschlafeneren Orten.in ihrer Umgebung. Es gibt einen schönen kleinen Park und viele kleine Einkaufsstraßen, die mit Cafe´s gesäumt sind. Außerdem befindet sich dort auch das Informationszentrum des Tara-Nationalparks. Unser erstes Ziel an diesem Tag. Die nette Dame dort erzählte uns dann, was wir alles machen konnten und welcher Bus wann und von wo abfuhr. Wir kauften noch eine Wanderkarte mit über 30 verschiedenen Wegen und studierten diese eine halbe Stunde später im Park. Wir entschieden uns gleich für eine Runde um einen der Seen, der größte musste es natürlich sein. Jenny fragte mich, ob wir das schaffen würden an einem Tag. Ich sagte ihr, dass das klar gehe. !5 – höchstens 20 Kilometer. Zum Glück sprach uns Aleksander, ein zuvorkommender Einheimischer, an. Als wir ihm von unserer Route erzählten, meinte er wir müssten übernachten. Ich sagte ihm mehrmals: Nicht doch übernachten, da verstand er und klärte uns auf, dass die besagte Route 40 Kilometer lang sei – mindestens. Upps, da hatte ich mich wohl etwas verschätzt. Aleksander empfahl uns dann eine andere Route mit einer tollen Aussicht auf das Tal. Diese ging nur 12 Kilometer und war in jedem Fall machbar. Danach flanierten wir noch etwas durch den Ort und fuhren am Nachmittag zurück ins Camp. Im gleichen Bus saß unser neuer Nachbar, wie es sich später herausstellte. Muhammad war sehr groß und hager und kam aus Palästina. Allerdings wohnte er, bedingt durch sein Medizinstudium, im rumänischen Constanza am schwarzen Meer. Als wir noch am selben Tag alle zusammen Abendbrot aßen, erzählte er uns, dass dies seine erste Campingreise ist. Vorher habe er sich nur ein paar Städte in Europa angeschaut. Für seine Campingtour hatte er ein beachtliches Tempo drauf. Von Tel Aviv ging es nach Constanza, danach nach Istanbul. Von dort ging es dann nach Beograd und schließlich nach Perucac – alles in unter einer Woche. Okay viel Zeit hatte er nicht, da kann man schon mal einen Zahn zulegen, aber das ist schon rekordverdächtig. Wie sich herausstellte, wollte auch Muhammad am nächsten Tag eine Wanderung zu dem Aussichtspunkt unternehmen und so kam es, dass wir am nächsten Morgen kurz nach 6 Uhr zusammen auf den Bus warteten. Wir fuhren noch etwa 20 Minuten weiter hoch in die Berge. Die Aussicht war jetzt schon atemberaubend. Bis zur etwa der Hälfte Fahrt war alles noch neblig und grau. Dann durchbrachen wir die Wolkenschicht und blickten auf das Wolkenmeer, welches von der aufgehenden Sonne friedlich von den Bergen umsäumt wurde. Oben angekommen befanden wir uns in Mitrovac, einem kleinen Ort, von dem ein Großteil der Wanderrouten ausgeht. Es war noch sehr früh und wir trafen auf unser zweistündigen Wanderung zum Aussichtspunkt nicht einen einzigen anderen Touristen oder Wanderer. Stattdessen unterhielten wir uns über so ziemlich alles, was das Leben zu bieten hat. Gerade über die Kleinigkeiten im Alltag eines Deutschen beziehungsweise eines Palästinensers. Zwischendurch tauschten wir immer mal wieder Vokabeln in Deutsch und Arabisch aus. Das war sehr lustig, sind die Sprachen doch so sehr verschieden. Interessant war zum Beispiel auch Folgendes: Da Muhammad ein Smartphone besaß, fragte ich ihn ob sein facebook-Profil in arabisch oder englisch sei. Er meinte, dass beides möglich sei, die lateinischen Buchstaben jedoch manche Laute aus dem arabischen nicht abdecken. Dafür würden manche Laute in der lateinschen Schreibsprache einfach durch Zahlen ersetzt. Durch viele solcher kleinen kulturellen Unterschiede, die wir alle als sehr amüsant und doch interessant empfanden, verging die Zeit wie im Flug. Wir genossen am Aussichtspunkt die Sicht auf das Tal, die letzten Wolken waren grad dabei sich zu verziehen, und machten uns wieder auf den Weg nach Mitrovac. Während wir auf dem Hinweg am Morgen noch etwas fröstelten, gab die Sonne nun wieder volle Power. Es war schon beinahe unangenehm, mussten wir doch noch über 2 Stunden auf den Bus zurück nach Perucac warten. Irgendwann waren wir wieder im Lager und kochten erstmal. Muhammad nahm kein Tempo aus seiner Reise und brach schon am nächsten Morgen weiter auf in die bosnische Hauptstadt nach Sarajevo, seiner letzten Station. Eigentlich war das auch der Plan von uns gewesen so weiter zu verfahren, nur erst am übernächsten Tag. Doch der Wetterbericht für die nächste Woche ließ uns nachdneklich werden. Eine Woche Regen. Na toll. Wir hatten uns bereits vor unserem Reiseantritt gegenseitig zugesichert, dass wir flexibel bleiben würden und nichts in Stein gemeißelt ist. In Szeged oder Subotica spielten wir schon zum ersten Mal mit dem Gedanken, Bosnien.Herzegowina eventuell auf dieser Reise nicht zu besuchen.Wir hatten bereits nach Ungarn das Gefühl, das anderthalb Wochen für ein Land viel zu wenig sind und nun kam auch noch schlechtes Wetter dazu. Der Wetterbericht für Montenegro war zwar auch nicht berauschen, aber immerhin lagen die Temperaturen im 25°C – Bereich. Wir recherchierten noch etwas herum, wie welche Route ungefähr aussehen könnte und entschieden uns dann direkt nach Montenegro zufahren. Mehr Zeit für das Land und besseres Wetter und Bosnien.Herzegowina rennt ja nicht weg. An unserem letzten Tag in Perucac machten wir nur eine kleine Wanderung. Und zwar die, die uns zum 2 Kilometer entfernten Stausee brachte. Dort gab es zwar keinen Strand, aber eine große Schwimminsel, auf der sich die Leute sonnten und angelten. Das Wasser war klar und unsere Vorfreude auf Montenegro stieg an, sollten wir doch dort das erste Mal auf unserer Reise am Meer sein. Am nächsten Morgen bezahlte ich noch die 38 Euro für unsere 5 Nächte auf dem Campingplatz und wir machten uns auf den Weg nach Montenegro..

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