Samstag, 24. September 2016

Crna Gora - Chaos und Relaxen in Montenegro

Von Perucac fuhren wir am frühen Morgen nach Bajina Basta, um von dort aus nach Uzice umzusteigen. Es ist die Landeshauptstadt des Bundeslandes Zlatibor, in dem sich auch der Tara-Nationalpark befindet. Auch Uzice liegt, wie fast alle Orte in dieser Gegend, mitten in den Bergen und es sah sehr schön aus, wie die Häuser den Bergen strotzten und einfach die Hänge empor gebaut werden. In Uzice stiegen wir in den Bus nach Prijepolje, dem letzten Stop in Serbien. Wir hatten noch etwa 3 Stunden Aufenthalt und schauten uns etwas den kleinen Ort an. Eine Post gab es auch, so dass wir endlich unsere Postkarten schreiben und abschicken konnten. Und wir schlemmten das wohl günstigste Eis, was wir bislang aßen, für etwa 20 Cent die Kugel. Am Bahnhof stellte sich heraus, dass es die Züge wohl nicht so pünktlich meinen. Etwa eine Stunde hatte unsere Bahn Verspätung. Luca, ein 20-jähriger Junge, der nur am Bahnhof wartete, um seiner verreisenden Oma das schwere Gepäck in das Wagenabteil zu hieven, war die vermutlich einzig englischsprechende Person auf dem ganzen Bahnsteig. Wir kamen etwas ins Gespräch und wir erzählten ihm, dass unser erster Stop in Montenegro Bijelo Polje, gleich hinter der Grenze, sei. Dort sollte es ja einen Campingplatz geben, so unsere Recherchen. Er schlug die Hände über den Kopf: „Ihr macht eine Reise um die halbe Welt und haltet in Bijelo Polje? Leute, dort gibt es nichts zu sehen und ich wüsste auch von keinem Campingplatz.“ Das waren neben dem Regen, der langsam einsetzte, richtig gute Aussichten. Aber nun gab es kein Zurück mehr, es war schon Nachmittag und der sich verspätende Zug tat sein übriges. Irgendwann kam er dann doch und nach einer kurzen Kontrolle im Zug an der Grenze, kamen wir in Bijelo Polje an. Es regnete nun schon richtig derbe und die Dämmerung setzte ein. Jenny sah kurz vor dem Bahnhof ein Schild mit Sobe(=Zimmer) für 5 Euro. Wir liefen dorthin zurück, als der Zug hielt und am Ende kostete uns eine Nacht zwar 17 Euro, aber ich denke, wir haben alles richtig gemacht. Eigentlich wollten wir noch das beste rausholen und uns den Ort anschauen, doch wir kamen nur bis zum in der Nähe gelegenen Einkaufszentrum. Es goss und goss und wurde immer schlimmer. Noch schlimmer als der Regen in Budapest. Selbst wenn wir noch einen Platz zum Wildcampen gefunden hätten, das wäre eine richtige Zerreißprobe für unser Zelt gewesen, stellten wir fest, als wir auf unserem kleinen Balkon Abendbrot kochten. Wir ließen den Tag mit Karten spielen und einer heißer Dusche ausklingen und am nächsten Morgen standen wir wieder auf dem Bahnsteig. Okay, dachten wir uns, überspringen wir das Grenzgebiet und machen uns auf in die Hauptstadt nach Podgorica. Dort gibt es einen Campingplatz etwas außerhalb. Auch an diesem Morgen verspätete sich der Zug um nicht ganz eine Stunde, aber am Ende saßen wir in einem 6-Personenabteil, welches wir uns mit einer Familie aus Montenegro teilten. Es entwickelte sich ein interessantes Gespräch mit Daniela, der Mutti von Wuk, Luca und Petre und Ehefrau von Szikbo, welche ebenfalls alle im Abteil saßen. Sie kamen grad aus Deutschland von einem Besuch wieder und wohnten selber 1 Jahr und 4 Monate in Westfalen in der Nähe von Osnabrück. Dann wurden sie abgeschoben, als die Flüchtlingswelle aus aus dem Nahen Osten Deutschland erreichte. Montenegro ist kein Krisengebiet und somit als sicher vom Bundesamt eingestuft. Daniela war recht verzweifelt, wieder nach Montenegro zurückkehren zu müssen. Sie brachte ihren Kindern Deutsch bei, sie selber und Wuk, der mit mit 14 Jahren älteste Sohn, sprachen schon recht gut. Einen gewissen Lebensstandard hatten sie sich auch angewöhnt. Nicht unbedingt in Form von dicken Autos oder dergleichen, aber zumindest genug Geld für Essen und ein Dach über dem Kopf. (Sichere) Spielplätze und gute Bildung für die Kinder – so etwas gab es in Montenegro nicht. Deren „Hartz 4“ liegt bei 170 Euro. Wie Jenny und ich später herausfanden, würde das in diesem Land niemals zum Leben reichen. Hier ist der Euro bereits Währung und so sehr Serbien und Montenegro von Kultur, Sprache, Land und Leuten gleich sind – aus wirtschaftlicher Sicht sind sie es nicht. Viele Produkte wie Käse, Wurst und Fleisch oder Wasser sind sogar teurer als bei uns Deutschland. Einzig Alkohol, Zigaretten und Benzin sind recht günstig. Die wichtigen Sachen halt (Ironie aus). Aber wir sprachen auch über die schönen Dinge in Montenegro, wie zum Beispiel die Landschaft. Eine Zeit lang standen wir alle auf dem Flur und Daniela zeigte uns diese und jene schöne Schlucht und gute Aussichten aus dem Zug heraus. Kurz vor Podgorica fuhren wir noch über die höchste Eisenbahnbrücke in Europa und genossen die schwindelerregende Aussicht. Als wir in der Landeshauptstadt eintrafen sahen wir Wohnviertel der besser betuchten Gesellschaftsschicht und viele Bäume die schräg wuchsen, alle in die gleiche Richtung. Daniela erklärte uns, dass Podgorica stetigem Nordwind ausgeliefert ist und das sich sogar auf das Wachstum der Bäume auswirkte.War auf jeden Fall lustig anzusehen.
In Podgorica wartete auch schon ihr Bruder auf die ganze Familie, der Zug hatte ja schließlich ordentlich Verspätung, und wir verabschiedeten uns alle voneinander. Nun hieß es den Campingplatz zu suchen in dieser doch recht kleinen Hauptstadt. Es gab eine kleine Touristeninformation am Bahnhof. Zuerst wollte der junge Mann erst nichts wissen von einem Camp, dann vertröstete er uns mit gebrochenem Englisch auf einen Platz außerhalb. Ich dachte noch: komisch, ich war mir recht sicher, das Camp ist im Nordosten der Stadt, er zeigte uns auf seine merkwürdige Art einen Punkt im tiefsten Westen des Stadtplans. Nun gut, auf auf, Podgorica ist nicht Budapest oder Prag. Hier kann man sicher zu Fuß alles erkunden. Auf der Suche nach dem Platz wurde es dann doch recht schwül, wir legten eine Pause ein und realisierten, dass der Weg doch noch etwas zugehen schien. Wir redeten die ersten Leute an. Campingplatz in Podgorica? Gibt’s hier nicht. Okay, erstmal weiter, bloß nicht reinsteigern in den Gedanken, dass der grad Recht hatte, sonst wird der Rucksack erst richtig schwer. Irgendwann kamen wir an eine große Hauptverkehrskreuzung. Nun sahen wir beim Karte studieren wohl schon recht verzweifelt aus, so dass wir angesprochen wurden. Mittlerweile die vierte oder fünfte Bestätigung, dass es in Podgorica keinen Campingplatz gebe. Aus dem zunächst abgelehnten Gedanken wurde allmählich eine Tatsache. Zum Glück regnete es nicht. Obwohl das an solchen Tagen egal ist. Entweder sind wir nass durch Regen oder Schweiß, manchmal auch von beidem. Wir setzten nun auf unsere altbewährte Taktik: Jenny hütet das Gepäck, während René die Lage auskundschaftet. Der letzte Passant empfahl uns eines der recht günstigen Bleiben in dieser Stadt. Wie sich herausstellte, 48 Euro pro Nacht, immerhin mit Frühstück. Ich berichtete es Jenny, aber wir waren uns schnell einig, dass das unser Budget doch sprengen würde. Zumindest in Osteuropa auf dieser Reise und in einer doch recht kleinen Hauptstadt war das zuviel. Ich sagte Jenny, dass wir zurück zum Bahnhof fahren würden. Und dann? Ab an die Küste, noch heute. Und weil wir nicht mal mehr Bock auf den Rückweg hatten, fuhren wir mit dem Taxi zum Bahnhof. Wir hatten eine kleine Montenegro-Karte in der Hand, der nächste Ort an der Küste: Budva. Es fuhren zig Busse, nahezu im Viertelstundentakt dort hin. Im Bus sagte Jenny grinsend zu mir: “Gestern früh sind wir noch in Perucac aufgewacht, heute Abend sind wir schon am Meer.“ In der Tat, das musste ich auch erstmal realisieren. Aber das ist das schöne am Reisen. Man schmiedet Pläne, manchmal klappt alles und manchmal auch nicht. IN dem Moment, wo es grad nicht so läuft, könnte man wahnsinnig werden und wünscht sich so manches Mal einfach nur nach Hause. Aber rückblickend sind es genau die Momente, die die Reise wirklich ausmachen und die man auch nicht wieder vergisst.
Unser Joker an diesem Tag war die Zeit. Wir machten früh los und trotz unserem Umherirren in der Hauptstadt, erreichten wir noch vor der Dunkelheit Budva und auch recht schnell einen Campingplatz. Es war ein irres Gefühl noch an diesem Tag mit den Füßen in der Adria zu stehen. Das Wasser ist das klarste, was ich jemals gesehen habe. Selbst wenn man raus schwimmt und nicht mehr stehen kann, sieht man den Grund noch deutlich. Liegt vielleicht am steinigen Untergrund, auch am Strand liegen überall Kiesel, auf denen man sich es trotzdem gemütlich machen kann.
Der Campingplatz war etwa 15 Minuten vom Strand entfernt und recht einfach ausgestattet, Stichwort Hocktoiletten. Es war am ersten Abend recht windig, aber doch warm. Man bemerkt auf jeden Fall den Unterschied zwischen dem rauen bergigen Innenland und der Küste mit mediterranem Flair. Überall stehen Palmen und auch die Nächte kann man mit offenem Schlafsack im Zelt verbringen. Das einzige Manko an Budva: Es ist wirklich ein reiner Touriort und so ziemlich genau das Gegenteil von dem, was wir suchen. Überall laufen Urlauber zwischen den Verkaufsständen und Strandcafe´s herum. Alle paar Meter wird man angequatscht von Reiseagenturen, die Tagesausflüge organisieren. Und die für Osteuropa schon recht hohen Preise in Montenegro übertreffen sich hier natürlich erneut. Schon allein Wasser bekommt man hier nicht unter 60 Cent die anderthalb Literflasche, die meisten Lebensmittel sind etwa doppelt bis dreifach so teuer. Aber hej, wir sind am Meer, das Wetter ist genau richtig und wir haben massig Zeit für den Rest der Route. Ein klein wenig hat Budva auch zu bieten. Es gibt eine Stadt in der Stadt, die man sich auf jeden Fall anschauen kann. Die Strände sind zwar proppenvoll, aber das Wasser ist, wie bereits beschrieben, von klarster Qualität und lädt einfach nur zum Baden ein. Auf unserem Campingplatz.lernten wir dann noch Jan kennen, einen Schweizer, der jedoch fast sein ganzes Leben schon in Israel lebt und dort Reiseführer ist. Er erzählte uns, dass es wohl in Israel keinen Tourguide für Montenegro gibt, und er diese Nische nun besetzen will. Auf jeden Fall hatte der war Charismatisches an sich, der Jan, der aber auch schon am nächsten Morgen wieder aufbrach Richtung Norden und Gebirge. Er liebt das Wandern und auch ihm war der Ort zu touristisch, um länger zu bleiben. Jenny und ich machten in Budva nicht viel außer etwas den Ort zu erkunden und am Meer zu liegen. Das Highlight war noch, das wir immerhin einen Baumarkt fanden und uns neue Gasballons zulegen konnten. Das wäre echt übel gewesen nicht mehr kochen zu können. Jan kam aus Süden und berichtete uns, er habe in Albanien kein Gas finden können, auch sein Vorrat war erschöpft gewesen.
Nach 3 vollen Tagen reichte es uns dann völlig. Eigentlich wollte ich die Stadt Kotor im Norden in einer Bucht sehen. Zeit haben wir ja nun genug, aber da auch viele Tagesausflüge dort hingehen und sie auch zu den touristischen Highlights der Adriaküste zählt, entschieden wir uns dagegen. Campingmöglichkeiten gibt es dort auch nicht und somit entschieden wir uns, den Rest der Zeit in Montenegro an der Adriaküste zu weilen, jedoch in kleineren Orten. Das wird, was Lebensmittel angeht, zwar noch teurer, weil es nur 1 oder 2 kleine Geschäfte pro Ort gibt, aber egal. Hauptsache wir haben erstmal wieder etwas Ruhe. Wir beide waren in Budva auch eines ums andere Mal leicht gereizt im zwischenmenschlichen Umgang miteinander, aber wir wurden uns schnell einig, dass die ganzen Touristen dran Schuld sind und unsere Reize geflutet haben. Wir selber sind ja auch Touris und haben auch nicht den Anspruch ganze Gegenden für uns allein haben zu wollen, aber Budva hat das Maß wirklich um einiges überschritten.
Man kann es nicht anders sagen, wir haben Montenegro bislang wirklich auf dem falschen Fuß erwischt, obwohl es vor allem landschaftlich sehr viel zu bieten hat.
Von Budva ging es mit dem Mediterran-Express, der lokalen Buslinie, für 1,50 Euro pro Nase ins 10 Kilometer entfernte Sveti Stefan. Es ist ein wirklich sehr kleiner Ort mit ein paar Hundert Einwohnern und auch den Campingplatz zu finden war eine kleine Herausforderung. Doch hier ticken Uhren um einiges langsamer, als im großen Budva. Der ursprüngliche Hauptort war eine kleine Insel, die durch eine Brücke mit dem Land verbunden ist. Am Ufer befinden sich viele Apartments, sowie einige Einkaufsmöglichkeiten. Noch am ersten Abend lernten wir Alex und Julia kennen. Sie sind die ersten Weißrussen, die wir je trafen, leben aber derzeit als Juwelier und Redakteurin in St.Petersburg. Da wir Probleme mit unseren neuen Gaskartuschen hatten, halfen sie uns aus und gaben uns ihr Kochzeug. Irgendwann funktionierte unseres dann doch, nachdem ich zwischenzeitlich zurück nach Budva fuhr, um Ersatz zu besorgen. Irgendwie entwickeln sich die Tage, an denen wir von A nach B reisen, zu einer richtigen Tortur. Aber am Ende klappt doch immer alles und so hatten wir auch an diesem Abend eine warme Mahlzeit vor dem Schlafengehen. In Sveti Stefan machten wir auch nicht viel. Eigentlich lagen wir dort zwei oder drei volle Tage am Strand und erkundeten zwischendurch etwas die Gegend, die zu einem großen Teil aus Treppen besteht. Die Strecke vom Hauptort zum Camp war sehr interessant. Wir liefen ständig die Treppen zwischen den ganzen Apartments hoch und runter. Man stelle sich dabei die Favellas in Brasilien vor, nur das es dort nicht vor Armut wimmelt. Auf jeden Fall hat es etwas gemütliches sich zwischen den hohen Häusern und in den engen Treppengassen zu bewegen. Auf unserem Campingplatz waren Alex und Julia, soweit wir die Leute kennen gelernt haben, die einzigen Nicht-Deutschen. Drei Familien und zwei junge Männer quartierten sich dort ebenfalls für ein paar Tage ein. Es ist immer wieder interessant zu erleben, wo es die Deutschen überall hinzieht und es scheint wohl zu stimmen, dass wir das reiselustigste Volk sind.
Als unsere Zeit gekommen war weiterzureisen, entschieden wir uns für eine letzte Station in Montenegro. Wir fuhren mit dem Bus nach Ulcinj, der südlichsten Stadt in Montenegro. Hier angekommen bemerkten wir sofort den albanischen Einfluss. Kyrillisch sieht man hier nun gar nicht mehr, dafür umso mehr albanische Wörter. Am Busbahnhof fanden wir eine kleine Touristeninformation. Dort bekamen wir erstmal gesagt, dass alle Campingplätze außerhalb der Stadt zu finden sind, in Long Beach, einem 12 Kilometer langen Strand. Uns wurde der Platz Camping Neptun empfohlen und nach einem Anruf dort, holte uns der Eigentümer des Camps mit seinem Auto ab. Alex war um die 40 Jahre und hatte stets ein sehr er zufriedenes und charismatisches Lächeln auf den Lippen. Er sprach ziemlich gut Deutsch, was daran lag, dass vor dem Jugoslawienkrieg in den 90er- Jahren fast ausschließlich Deutsche nach Ulcinj in den Urlaub fuhren. Mittlerweile machen Albaner den größten Anteil an Touristen aus. Er sagte uns, dass er für Deutsche ein besonders großes Herz übrig habe und machte uns deshalb ein sehr gutes Angebot: Da auch die Hauptsaison schon vorbei war und auf dem Campingplatz nicht mehr viel los war, bekamen wir einen Bungalow für den selben Preis, den uns das Zelt gekostet hätte. So zahlten wir statt 35 nur 10 Euro pro Nacht und hatten sogar eine kleine Hütte für uns. Auf dem Platz, der mit 72000 m² wirklich riesig ist, war wirklich nicht viel los. Nur zwei Wohnmobile und unsere Nachbarin Wilma, die wir später kennen lernten und auch in einer Hütte wohnte, hatten den Weg dorthin gefunden. Der Strand war grade mal 5 Minuten entfernt und diesmal war es ein richtiger Sandstrand. Dort relaxten wir die meiste Zeit oder spazierten einfach nur das Wasser entlang. Ulcinj besuchten wir auch einmal, aber die Stadt an sich hat außer ihrem mediterranem Flair nicht so viel zu bieten. Es gibt dort sehr viele Bäume, die Limetten, Granatäpfel, Feigen und Oliven als Früchte tragen. Am zweiten Tag lernten wir dann unsere einzige Nachbarin kennen. Wilma kam aus Groningen in den Niederlanden und war 63 Jahre alt, sah aber um einiges jünger aus. Sie reiste nun seit 3 Monaten allein über den Balkan. So etwas hört man auch nicht alle Tage. Aber sie war auf jeden Fall eine sehr liebe Frau, die durch ihre hibbelige Art liebenswürdig wirkte. In Ulcinj hatten wir dann schließlich das Gefühl, dass uns trotz aller Widrigkeiten zuvor, ein versöhnliches Ende mit Montenegro gelungen war. Frei nach dem Motto: Ende gut, alles gut.

Nach 4 Nächten in dieser schönen Strandgegend brachen wir dann schließlich nach Albanien auf. Wilma begleitete uns an dem Morgen, an dem uns Alex zum Busbahnhof nach Ulcinj fuhr. Auch sie wollte nach Albanien, allerdings direkt nach Tirana in die Hauptstadt. Unsere erste Station sollte Shkoder sein, im äußersten Norden des Landes...

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