Freitag, 14. April 2017

Wieder in Thailand!

Es ist einfach herrlich in Thailand zu sein. Die Menschen hier sind unglaublich freundlich und haben fast immer ein Lächeln auf den Lippen. Dieses Mal schauen wir uns den Süden genauer an. Viel Spaß!

mitten in Bangkok

ohne Worte

voll die rush-hour erwischt

Zwischenstopp in Nakhom Pathom: das höchste buddhistischste Bauwerk  weltweit (127m)

Thailand steht für nette Menschen, Sonne und Kokosnüsse

Jenny beim Muscheln suchen

endlich wieder Nachtmarkt; hier in Hua Hin

ein toller Strand und klares Wasser

ein Tag im Vana Nava-Aquapark

einfach nur verrückt war das, man beachte den Looping dem ein freier Fall vorausging.

der Mond über Prachuap Khiri Khan entfaltet seine volle Pracht

Aufstieg zum Aussichtspunkt und zum Tempel. Eine Horde Affen hat diesen in Besitz genommen; schenkt man der Legende Glauben, sind die Affen einst mit einem Bus aus Bangkok angereist.


später bekam Jenny ihren Hut wieder

Dienstag, 4. April 2017

Eindrücke aus Vietnam

Freunde, mein Laptop ist nur noch eingeschränkt nutzbar, deshalb kürze ich an dieser Stelle die Berichterstattung ab und berichte vorrangig in Bildern von unserer Reise. Dürfte dem einen oder anderen Lesemuffel entgegenkommen.

Los geht´s

Messe in einem chinesischen Tempel

Big Buddha

 Frühstück

Hoi An

bei Nacht


in der Kaiserstadt Hué




eines der Highlights in Vietnam: unterwegs im Phong Nha - Nationalpark

in der "Paradies-Höhle"




Tam Coc bei Ninh Binh ist nur mit dem Boot zu besichtigen





Wer hat Vorfahrt? - Hanoi


Samstag, 18. März 2017

Entlang der Küste

Am nächsten Tag brachen wir nach Nha Trang auf. Es ging also wieder zurück an die Küste in Vietnams beliebtesten Badeort. Die erste Nacht verbrachten wir in einem recht schäbigen Zimmer, da wir nichts besseres fanden und vieles Hotels ausgebucht waren. Ohne schweres Gepäck sucht es sich einfacher und so fanden wir dann später doch noch eine solide Unterkunft für die nächsten Tage. Auch ein vegetarisches Restaurant fanden wir, auch wenn dieses eine gute halbe Stunde von unserem Hotel entfernt lag. Aber am Strand entlangspazierend kam es uns dann doch gar nicht soweit weg vor. Es gab gewiss auch genug Restaurant entlang des Strands, doch die meisten waren ziemlich überteuert. Eine einfache Portion Reis mit Gemüse kann dann auch schon mal über fünf Euro kosten. Nha Trang ist fest in russischer Hand, und diese sind nicht gerade für ihr Verhandlungsgeschick bekannt bei den Vietnamesen, sondern bezahlen fast jede ihnen offerierte Summe. Das treibt die Preise natürlich in überdurchschnittliche Sphären und wir Lowbudget-Backpacker müssen dann zusehen wie wir über die Runden kommen. Spaß beiseite, ganz so schlimm ist es nicht. Die Hotels sind immer noch günstig und gut, aber beim Essen merkt man es halt schon. Hinzu kommt noch der merkwürdige Tick, dass die Urlauber dort auf ausgefallenes Essen stehen. Jeden Abend gingen wir an großen Grillständen vorbei, die statt Spanferkel eine Python oder einen Alligator auf der Grillstange hatten. Vielleicht stehen aber auch die Chinesen drauf, die es dort auch zur Genüge gibt. Der Strand in Nha Trang war super. Vermutlich nicht grad Thailand-Niveau, aber sauberes Wasser, kein Müll und schöner weicher Sand. Die Wellen waren auch super und so verbrachten wir zwei Tage komplett am Strand. Außerdem schauten wir uns einen Tempel und die Cham-Türme an und machten ein paar Spaziergänge in die Stadt. Allerdings nur obligatorisch, denn wir wollten nicht nur am Strand rumlümmeln und uns schon wieder verbrennen. Der nächste Ort auf unserer Route gen Norden war eigentlich Hoi An, aber wir hatten keine Lust auf eine 10-Stunden+ Busfahrt. So pickten wir uns dann den unscheinbaren Ort Quy Nhon heraus. Der Ort lag genau auf halber Strecke und so erreichten wir ihn demzufolge nach fünf Stunden mit dem Bus. Quy Nhon ist ziemlich unspektakulär, aber vielleicht darf ich das nicht mal so sagen, denn wir hielten uns mehr oder weniger nur außerhalb des Zentrums auf. Dennoch hatten wir dort ein paar schöne Tage, mitunter die besten in Vietnam. Da der Ort, mit immerhin einer Viertelmillion Einwohner, total untouristisch ist, wurden wir dementsprechend anders behandelt. Zum ersten Mal sahen wir ausschließlich uns zulächelnde Vietnamesen und zogen neugierige Blicken auf uns. Die Kinder und Jugendlichen kicherten und riefen uns gelegentlich „Hello, hello!“ zu oder hinterher. Mit einem Mal waren wir gefühlt wieder in Kambodscha, dort erging es uns ständig so. Der Strand in Quy Nhon ist genauso super wie in Nha Trang. Einzig und allein die Tatsache, dass wir die einzigen Badegäste waren, machte den Unterschied. Später am Abend sahen wir dann aber auch noch ein paar Einheimische ein paar hundert Meter weiter in den Wellen toben. Auf dem Rückweg ins Hotel hatten wir dann endlich einmal eine ausgesprochen tolle Begegnung mit Vietnamesen. Wir liefen grade durch den Park, der sich hinter dem Strand befindet und sahen ein junges Paar Nudeln essen. Von Reis hatten wir langsam die Schnauze voll und wollten mal wieder was anderes zwischen die Zähne bekommen. Also gingen wir zu dem Paar und fragten wo es das Essen zu kaufen gab, was die beiden grade aßen. Leider konnten sie kein Englisch, so verliefen die Versuche uns den Weg zu erklären etwas im Sand. Der Junge schwang sich kurzerhand auf sein Motorrad und düste los, um uns Essen zu besorgen. Etwas peinlich berührt, wir wollten ja keine Umstände machen oder uns gar selbst einladen, nahmen wir dann auf der Wiese platz und ein paar Minuten später aßen wir zu viert unsere Mahlzeiten und tauschten schüchterne Blicke und Lächeln aus. Natürlich wollten die beiden kein Geld von uns annehmen, doch ich fand zum Glück am Strand eine richtig schöne Muschel, die wir den beiden schenken konnten. Coole Sache, dachten wir uns, denn sowas haben wir auch wirklich mal gebraucht. Am Abend spazierten wir den Strand entlang Richtung Zentrum. Da trafen wir dann auf Cuong und seinen jüngeren Brüder Hay. Wir kamen ins Gespräch und plauderten bestimmt eine Stunde über dies und jenes. Da uns die beiden sympathisch waren, verabredeten wir uns auch für den nächsten Abend. Da lernten wir dann noch seine Freunde kennen, von denen sogar alle Englisch sprachen, und zusammen hatten wir einen sehr schönen Abend mit vielen interessanten Gesprächsthemen. Auch mit dem Essen hatten wir in Quy Nhon richtig Glück, wir fanden eine einfache Kantine, in der zwei alte Omas für uns kochten. Die betuddelten uns teilweise richtig und freuten sich jedes mal, wenn wir wieder an der Theke standen und unser Essen zusammenstellten. Quy Nhon ist für Urlauber sicher weniger interessant, für die die länger unterwegs sind, jedoch optimal als Zwischenstation geeignet. Vom Unschuldsort Quy Nhon ging es dann weiter in den Touristenmagnet Hoi An. Die Stadt lockt viele Urlauber mit seinem historischen Charme und seiner überschaubaren Größe, die zum Spazieren einlädt. Es gibt dort chinesische Versammlungshallen, Pagoden und Tempel, zahlreiche Museen und historische Häuser zu sehen. Für etwa fünf Euro kann man sich die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten anschauen. Viele Häuser dort sind schon sehr heruntergekommen, doch auf eine sehr schöne Art und nicht zuletzt macht das auch die Gesamtatmosphäre der Stadt aus. Es gibt zudem auch eine nette Markthalle mit vielen leckeren Köstlichkeiten und einen ansehnlichen Nachtmarkt. Den Zauber würde man sicher noch besser spüren, wenn der Ort nicht so überlaufen wäre. Aber so ist das nun mal und dementsprechend reihten wir uns in die Schlange der Hoi An-Besucher ein und verbrachten ein paar entspannte Tage dort.
Danach fuhren wir weiter nach Da Nang., eine Stadt mit knapp einer Million Einwohner, doch recht unscheinbar. Es gibt dort zwei Strände, denn die Stadt ist auf einem Landzipfel gebaut, der ins Meer ragt. Wir entschieden uns ein Zimmer am eher untouristischen Strand zu suchen. Zunächst nahmen wir mal wieder in einer Schimmelbude vorlieb für eine Nacht und suchten unmittelbar nach dem Einchecken eine zumutbare Alternative für die kommenden Nächte. Wir wurden gleich in der Nähe fündig, tolles Zimmer und sogar noch etwas günstiger als unsere Überbrückunsunterkunft. Am Abend wollten wir dann noch etwas den Strand auskundschaften. Daraus wurde leider nichts, weil zwischen der parallel verlaufenden Straße und dem Meer komplett abgesperrt war. Eine nicht endend wollende Baustelle voller neuer Hotel- und Resortanlagen. Am nächsten Tag liefen wir dann zu unserem neuen Hotel. Da wir zu zeitig dran waren wagten wir einen zweiten Versuch und liefen die Baustelle so lange entlang, bis wir endlich das Meer sehen konnten. Das dauerte von unserer jetzigen Unterkunft nur knappe zehn Minuten, doch das Ergebnis war erschreckend. Das Meer spülte eine richtig schwarze und auch stark riechende Masse an den Strand. Natürlich sahen wir weit und breit keine Badegäste und fragten uns derweil, was dort wohl passiert sein mag. Immerhin entstehen ja zahllose Hotels an dieser Bucht und wir sahen auch Werbeplakate (aus vergangenen Zeiten?), an dem der Strand herausgeputzt und voller Badegäste war. Nun gut, so machten wir erstmal einen Stadttag, obwohl die Stadt nicht viel zu bieten hat. Allerdings gab es wie immer auch gute Nachrichten. Dadurch, dass wir uns in einer Gegend einquartierten, in der absolut nichts los war, hatten wir einen engeren Draht zu den Einheimischen, die sich wohl fragten, was wir in dieser Gegend zu suchen hatten. Außerdem gab es wieder leckeres Essen zum kleinen Preis und dann wussten wir ja auch noch vom anderen Strand. Dieser lag von unserem Zimmer zwar 6 Kilometer entfernt, aber wir haben ja viel Zeit und unsere Per-Anhalter-durch-Osteuropa-Touren lassen uns einstellige Kilometerangaben per Pedes nur noch belächeln. Wenn wir mit unseren 15kg-Rucksäcken mal 5 Kilometer nur in die falsche Richtung gelaufen sind, wieder den gleichen Weg zurücklaufen und dann nochmal dorthin laufen müssen, wo wir ursprünglich hinwollten, dann sind 6 Kilometer mit zwei Flaschen Wasser und einer Strandmatte auf dem Rücken gar nichts. Außerdem wurden wir mit einem tollen Strand belohnt, wirklich exakt das Gegenteil von dem, was wir vor unserer derzeitigen Haustür hatten. Wir fanden sogar einen Schattenplatz unter einer der wenigen Palmen und machten es uns dort dann ein paar Tage gemütlich. Baden gehen war gar nicht mal so ungefährlich, alle paar hundert Meter standen rote Flaggen, denn die Strömung war ziemlich stark. Aber an einigen Stellen konnten wir trotzdem ins Meer und uns in die wellen werfen.

Was die Vielfalt an der Küste angeht, ist Vietnam wirklich super. Nach unseren Strandtagen in Da Nang stand wieder etwas Kultur auf dem Programm. Wir fuhren weiter in die alte Kaiserstadt Hué. Dort fanden wir gleich ein unschlagbar günstiges Zimmer, welches aber auch recht einfach war, dennoch sauber. Nach Hué kommt man in erster Linie, um sich die Kaiserstadt anzusehen. Es handelt sich dabei um eine Zitadelle, die in einer noch größeren Zitadelle vorzufinden ist, und wiederum auch kleinere Zitadellen beherbergt. Quasi, als würde man ein Gebiet ummauern, welches schon ummauert ist und noch kleinere ummauerte Gebiete in sich trägt. Eigentlich wollten wir uns in Hué auch schön Zeit lassen, aber wir fanden uns instinktiv schon am Vormittag unseres ersten Tages vor der Zitadelle wieder und so kauften wir Tickets und schauten uns die Stätte mal genauer an. Das beanspruchte dann auch fast den Rest des Tages, hat sich aber auf jeden Fall gelohnt. Es gibt dort Hallen und Paläste sowie ein Theater und Gärten zu begutachten. Am nächsten Tag schauten wir uns noch eine eher unbekannte Pagode etwas außerhalb des Stadtzentrums an. Da in dieser Gegend auch noch der Bahnhof war organisierten wir gleich unsere Weiterfahrt, welche uns am nächsten Tag nach Dong Ha brachte..

Freitag, 10. März 2017

Bilder aus Mui Ne und Da Lat

unser Sanddünentag in Mui Ne

mit Pause an einem sauberen Strand




die etwas andere Sandburg

im Red Canyon

im verrückten Haus in Da Lat


und im Blumenpark



auch die Gegend um Da Lat ist sehr schön



jeden Morgen eine Suppe

auch Wandern konnten wir hier