Ich musste insgeheim lachen, als ich
mich erinnerte, Serbien mit einer Reise durch die Zeit verglichen zu
haben. Albanien setzt dem Ganzen nochmal die Krone auf. Es ist einfach eine andere Welt und. Am besten trifft es das
Wort urig, um zu beschreiben, wie der Weg durch die kleinen Dörfer
auf uns wirkte, während sich der Kleinbus, in dem wir mit Wilma
saßen, Shkoder ansteuerte. Auch in der mit 140.000 Einwohnern recht
großen Stadt herrschte eine andere Stimmung. Es gibt keinen
zentralen Busbahnhof oder gar eine Touristeninformation. Es gibt hier
auch keine Supermarktketten an jeder Ecke, dafür viele kleine Läden
und Stände, in denen die Preise auf Pappen handgeschrieben werden.
McDonalds? Gibt’s nicht mal in der Hauptstadt Tirana. Diese wirtschaftliche Nische
besetzen viele kleine Straßencafes und Imbissbuden. Die Sprache
wirkt fremd und hat wie das Ungarische keine Ähnlichkeiten mit einer
anderen Sprache. Die Menschen schauen anders aus. In Serbien und
Montenegro ist es ab und an vorgekommen, dass wir nach dem Weg oder
dergleichen gefragt wurden, weil wir auch Einheimische hätten sein
können. Hier fallen wir auf. Vollgepackt mit unseren Rucksäcken
erst recht. Immerhin fanden wir recht zügig eine Wechselstube.
Erstmal ein paar Euros in Lek tauschen. Da wir nicht wussten, was zu
machen ist und auch schon wieder einen kleinen Marsch durch die Stadt
hinter uns hatten, musste das Taxi herhalten. Immerhin gab es einen
Campingplatz, etwas außerhalb, aber trotzdem nicht weit weg vom
Zentrum. Dort quartierten wir uns für die nächsten drei Tage ein.
Es gab sogar eine Küche, sodass wir unsere Gasvorräte schonen
konnten. Eine große Pfanne sorgte dafür, dass wir die nächsten
Tage größtenteils Bratkartoffeln essen würden. Wie hatten wir das
vermisst!
Shkoder schauten wir uns dann direkt am
nächsten Tag an. Es ist die fünftgrößte Stadt in Albanien und
liegt im Norden des Landes direkt am Skadarsee, dem größten See in
ganz Südosteuropa. Das Zentrum bilden ein schöner Park und eine
sehr große Moschee, sowie andere Gotteshäuser. Es gibt viele kleine Straßen und Gassen zum Spazieren und Einkaufen. Was sehr auffällig ist und wohl auch zum
Kulturschock beiträgt, ist das Stadtbild an sich. Es gibt unendlich
viele Rohbauten sowie Ruinen und das total unregelmäßig verteilt.
Wo an der einen Ecke noch ein halbwegs passabel erhaltenes Gebäude
steht, nimmt gleich nebenan eine komplette Bruchbude platz. Dieses
Bild zieht sich durch die ganze Stadt, doch auf uns wirkt dieser
Anblick aufregend, neu und auf eine gewisse Art interessant.
Das Drumherum um Shkoder ist
landschaftlich allerdings makellos und allererste Sahne. An einem
anderen Tag bestiegen wir die Burg, die auf einen Hügel etwas
außerhalb der Stadt steht, gleich in der Nähe unseres Camps. Der
Blick von dort oben ist wirklich herrlich! Im Norden sieht man den
Skadarsee und erahnt hinter seinen Weiten seine anderes Ufer in
Montenegro. Im Westen sieht man das Stadtpanorama von Shkoder und
dahinter die albanischen Alpen. Im Süden und Osten verläuft ein
herrlicher Flüsse durch die Landschaft. Mit dem Wetter hatten wir
auch Glück, so dass wir freie Sicht in alle Richtungen hatten.
Am letzten Tag während unseres
Aufenthaltes in Shkoder genossen wir das Ufer des Skadarsees, der
auch auch nicht all zu weit entfernt lag. Auf unserem Campingplatz
begegneten wir dann auch noch 2 interessanten anderen Reisenden. Da
wäre zum einen Jacek aus Lublin in Polen. Er hat einen sehr
extremen und aufregenden Reisestil. Seine einmonatige Route führte
ihn von Polen über die Slowakei, Ungarn, Kroatien und Montenegro
schließlich nach Albanien – und das alles und ausnahmslos per
Anhalter. Schon allein auf dieser Tour hat er in über 100 Autos
gesessen. Aber das ist es noch nicht gewesen. Statt zu Zelten nimmt
Jacek in einer Hängematte vorlieb. Was für ein krasser Typ! dachten
wir uns, als wir seine Konstruktion begutachteten. Er hatte auch
wirklich an alles gedacht. Die Hängematte war oben mit einem
Mosquitonetz versehen und eine Regenplane hatte er auch dabei. Er
erzählte uns ein paar Geschichten, wie er sich manchmal Nachts im
Wald fürchtete, wenn er was Knacksen hörte. Meist waren es
streunernde Hunde oder Katzen. In Shkoder nahm er das allererste Mal
einen Campingplatz in Anspruch, weil ihm, genauso wie uns, gesagt
wurde, dass Albanien nicht ohne ist was die Sicherheit angeht. Warmes
Essen kochte er sich mittels eines handgroßen Ofens in dem er Napalm-ähnliche Tabletten anzündete, die für etwa 10 Minuten
ordentlich Hitze gaben. Er hatte auch auf alles eine Antwort, wir
waren natürlich neugierig. Wie er das zum Beispiel mit seinem Gepäck
mache, wenn er sich eine Stadt oder einen Ort anschaut. Er meinte zu
uns, die Menschen seien alle gut und er vertraut ihnen. Und so geht
er einfach in Restaurants, Supermärkte oder Hotels und fragt, ob er
sein Gepäck für ein paar Stunden bei ihnen lassen könne. Manchmal
arbeitete er auch für ein Essen und Schlafplatz bei Kirchen oder
anderen öffentlichen Einrichtungen, denn viel Geld zum Reisen habe
er nicht als polnischer Student. Dann meinte er, wenn man Reisen
will, aber kein Geld hat, dann wird man kreativ wie ein Fuchs und entwickelt jede
Menge Phantasie. Da mussten wir alle lachen, wie er das so gesagt
hat. Auf jeden Fall ist Jacek einer der mit simpelsten Mitteln Reisende, den wir je getroffen haben.
An einem anderen Tag lernten wir Pierre
kennen, ein genauso krasser Typ wie Jacek. Pierre ist etwa Mitte
40 und kommt aus der Nähe von Montreal in Kanada. Er ist bereits seit 4 Monaten unterwegs
in Europa – und das alles mit dem Fahrrad. Er meinte, seine Freunde
hielten ihn deshalb für verrückt. Aber er fragte sie daraufhin,
wann er das bitte sonst machen solle, etwa später im Rollstuhl? :-)
Er startete seinen Trip in Malaga in
Spanien und fuhr dann durch Frankreich, Italien, die Schweiz,
Österreich, Slowenien, Kroatien und Montenegro bis nach Albanien.
Man dürfe sich jetzt auch keinen Sportler oder dergleichen
vorstellen. Pierre war zwar nicht dick, aber auch nicht
durchtrainiert. Er hatte stets eine Zigarette in der einen und ein
Bier in der anderen Hand. Bier war überhaupt sein Lieblingsgetränk
und nach eigenen Angaben trank er nur ein wenig Wasser, weil es der
Körper ja bräuchte. Das Faszinierendste an Pierre war sein durch
seine tiefblauen Augen zufriedener Blick. Der Mann war definitiv bis
ins letzte Glied erfüllt und im Reinen mit sich.
Interessant war dann auch noch
folgendes Gesprächsthema: Entfernungen. Kanada ist das flächenmäßig
zweitgrößte Land der Erde und da spielen Entfernungen im
Bewusstsein der Menschen eine ganz andere Rolle als bei uns. Zum
Beispiel hat er einen guten Freund, der allerdings knapp 600
Kilometer von ihm entfernt wohnt. Trotzdem setzt er sich am
Wochenende ab und an ins Auto und fährt auf ein paar Bier hoch zu
ihm, nur um nächsten Tag in der Früh wieder nach Hause zu fahren.
Da sind ein paar Hundert Kilometer nicht viel, während man hier in
Europa schon ein bis zwei ganze Staaten durchqueren kann. Jedenfalls
sehr interessante Ansichten hatte der Pierere.
Als unsere Zeit in Shkoder gekommen war
um Abzureisen, stellten wir uns an die Straße. Es wurde mal wieder
Zeit per Anhalter zu Reisen. Nach etwa 10 Minuten hielt dann auch ein
Ford und wir fuhren bei einem jungen Mann und vermutlich seinem Vater
mit. Leider sprach keiner von ihnen Englisch, aber wir waren froh,
dass es bei unserem ersten Versuch in Albanien gleich so gut
klappte. Unser nächstes Ziel war das etwa 40 Kilometer entfernte
Lezhe, ein kleiner Ort an der Küste. Dort angekommen standen wir vor
dem selben Problem, wie in Shkoder. Keine Touristeninformationen,
kein Plan.Wir schlenderten durch Lezhe und auf einmal quatschte uns
ein Typ an, der draußen vor einem Cafe saß. Er fragte uns wo wir
herkamen. OOOHH GEEERMAAANYY. Die Deutschen sind sehr beliebt in
Albanien und das war unsere erste Erfahrung damit. Der Kerl hieß
John. Er gab mir einen dicken Schmatzer auf die Wange, als wir
sagten, wir kämen aus Deutschland. Er erzählte uns, dass er viele
Jahre in Belgien gearbeitet hatte und auch in Deutschland oft
unterwegs gewesen sei. John half uns dann tatsächlich auch noch bei
der Beschaffung einer möglichen Bleibe und empfahl uns ein Hotel.
Als wir dort aufschlugen fanden wir eine nette Hoteldame vor, die uns
dann doch noch sagen konnte, wo sich der Campingplatz befand. Da sie
meinte, dass er etwas außerhalb liegt entschieden wir uns für ein
Taxi und nur kurze Zeit später waren wir die ersten und einzigen
Gäste auf dem Platz, der eher einem Hinterhof oder Parkplatz glich,
jedoch sehr sauber war. Auf einem Grünstreifen der so schmal war,
dass kein zweites Zelt Platz gefunden hätte, stellten wir unsere
Bleibe auf. Immerhin direkt zwischen zwei Palmen und jeder Menge
Weintrauben. Die nächsten Tage erkundeten wir Lezhe. Zu unserem
Erstaunen war dieser Ort recht modern, wie der Zustand der Gebäude
verraten ließ. Durch die ganzen Palmen an den Straßenrändern, den
Granatapfelbäumen und die brütende Hitze tat sich eine angenehme
mediterrane Stimmung auf. Auch die Leute waren sehr locker. Wir
gewöhnten uns so langsam an die neugierigen Blicke, hielten ihnen
stand und bekamen unzählige Lächeln geschenkt. Einige Menschen
fragten uns gar nicht erst woher wir kommen, sondern wurden gleich
direkt: „Wie geht es Ihnen?“ oder „Alles gut? Albania gut?“
Keine Ahnung was uns als Deutsche outete, aber uns war es nur recht,
so konnten wir hier und da ein paar Nettigkeiten mit dem heimischen
Volk austauschen. Auch in Lezhe gab es einen Berg mit einer Burg
drauf, wie immer ein klasse Spot, um das hiesige Panorama zu genießen.
Der Weg dort rauf war auch ganz witzig. Wir machten auf etwa halber
Strecke Halt. Die Ausläufer der Stadt hatten wir schon hinter uns.
Dann kletterten wir etwas abseits der Straße den Berg hinauf und
machten Rast. Dort war eine Wiese mit Gesteinsbrocken, eine Art Alm.
Und tatsächlich kamen nach ein paar Minuten eine Herde Schafe und
eine alte kleine Frau vorbei. Wir tauschten Gestiken aus und die Frau
ging weiter. Das Besondere an ihr war, dass sie eine richtige alte
Tracht trug und sich auf einen alten Holzstock stützte. Die Szene, so wie
geschehen, hätte glattweg vor 150 Jahren stattfinden können.Weiter
hinten sahen wir einen alten Mann auf der Wiese liegen, ebenfalls mit
einer Herde Schafe. Er winkte mich heran und auch wir tauschten
Wortfetzen und Gestiken aus. Das einzige was ich verstand war die
Frage, ob ich mit Jenny verheiratet sei. Er zeigte auf Jenny, die
noch weiter hinten auf einen Stein die Aussicht genoss und dann auf
seinen Ringfinger. Irgendwie war das schon krass. Keine halbe Stunde
zu Fuß weiter unten in der Stadt kann man mit Kreditkarten in Hotelketten
bezahlen und hier oben gibt es wahrscheinlich nicht mal Internet.
Diesen starken Kontrast sollten wir in Albanien noch sehr oft
erfahren und ich finde, dass ist DAS, was dieses Land ausmacht. Oben
an der Burg angekommen, genossen wir auch dort die Aussicht und sahen
auf das adriatische Meer. Wir tobten in den Ruinen herum und machten
ein Foto für eine Gruppe gut betuchter Palästinenser, die wir dort
trafen. Am Abend auf unserem Campingplatz
lernten wir dann noch Brunhilda und ihren Sohn Leon, sowie ihre Mutter
kennen. Sie waren Freunde vom Besitzer des Camps und hatten ein Cafe
in der selben Straße. Auch hier eine der ersten
Fragen: Warum seid ihr noch nicht verheiratet? Auch diese Frage
sollten wir in Albanien noch das ein ums andere Mal gestellt bekommen.
Am letzten vollen Tag fuhren wir mit
dem Shuttlebus, der keine festen Zeiten hat und den man einfach
heranwinkt, nach Shenqjin raus an den Strand. Dieser Ort steht
sinnbildlich für den Umbruch, in dem sich Albanien im Moment
befindet. Der Tourismus kommt mehr und mehr ins rollen, es stehen
Rohbauten von Hotels und Restaurants an jeder Ecke. Ich denke, dass
es spätestens in 5 Jahren genauso sein wird wie in Kroatien oder auf
Mallorca, zumindest in den Strandorten. Dort genossen wir erneut das
Meer, zumindest Jenny ließ es sich an diesem Tag nicht nehmen ins
kühle Nass zu springen.
Da unser Campingplatz sich sowieso
außerhalb von Lezhe befand, nutzten wir die gute Lage, um erneut per
Anhalter zu fahren. Als nächstes ging es in die Hauptstadt. Wir
stellten uns an die Hauptstraße und nach etwa zehn Minuten hielt ein
nagelneuer Audi Q5 vor unserer Nase. Flouers hieß der nette Kerl,
der sich nun mit Paul, der uns einst in Litauen in seinem Lexus
mitnahm, Platz 1 der edelsten Karossieren, in denen wir je
mitfuhren, teilt. Flouers wohnt in Shkoder, ist um die 40 und sieht
aus wie ein Geschäftsmann lässiger Art. Er sagte uns gleich, dass
er immer Anhalter mitnehme, um sein Englisch zu verbessern. Und so kam
es, dass wir uns auf der einstündigen Fahrt nach Tirana ausgiebig
unterhielten. Er erzählte uns viel über die albanische Geschichte,
Religion und die Beziehungen zu Italien. An der Westküste spricht so
gut wie jeder Albaner italienisch, was wohl daran liegt, dass
Albanien ausschließlich zu Italien einige Beziehungen hatte, während
seiner 50-jährigen Isolation. Auch Flouers spricht fließend
italienisch, allerdings habe er nie ein Buch zum Lernen gebraucht,
sondern wie die meisten Albaner aus der Praxis heraus, zum Beispiel
durch Telenovelas, die Sprache erlernt. Ebenso interessant geht es
mit der albanischen Kultur zu Gange. In Albanien gibt es den Islam,
der die größte Glaubensgemeinschaft bildet, sowie die katholischen
und die orthodoxen Christen. Allerdings leben alle Glaubensrichtungen
und deren Anhänger friedlich nebenher. Eine Religion respektiert und
akzeptiert die Andere. Flouers zum Beispiel ist Katholik, während
seine Frau Muslimin ist und doch muss keiner der beiden jeweils zur
Religion des anderen konvertieren oder sich sonstwie ausrichten. In
seiner Heimatstadt Shkoder, die ja unsere erste Station hier war,
bilden das Stadtzentrum eine Moschee, eine katholische und eine
orthodoxe Kirche. Jedes Jahr zum Neujahrstag wird dort eine riesige
Lichterkette zwischen den drei Gotteshäusern gespannt, welche das
friedliche nebeneinander Herleben symbolisiert. Fahrten mit
interessanten Gesprächspartnern gehen meist so schnell vorüber,
dass wir erst merkten Tirana erreicht zu haben, als Flouers erzählte
eine Abkürzung zu fahren; um die Rushhour zu umfahren.
Er ließ uns mitten im Zentrum raus und
nun ging es wieder los das alte Spiel. Natürlich wieder keine
offizielle Touri-Info, nicht mal in der Hauptstadt. Auch die
Taxifahrer konnten mit unserer Adresse nichts anfangen. So gingen wir
etwas hilflos in eine Reiseagentur. Dort half uns eine junge Frau via Internet und ein paar Minuten später hatten wir eine exakte
Wegbeschreibung plus Karte in der Hand. Eine Stunde Fußmarsch später
saßen wir in unserem Zimmer, welches für 17 Euro pro Nacht recht
komfortabel ausgestattet und schon beinahe penibel sauber war. Tirana
gleicht vom Stadtbild her, einer typischen europäischen Metropole.
Hier gibt’s dann doch schon die ein oder andere Boutique und sogar ein richtiges Einkaufszentrum nach amerikanischem Vorbild, jedoch
(noch) keine Mc Donalds. Im Herzen ist so ziemlich alles zu finden,
was eine Hauptstadt ausmacht: ein schöner Park, Nationaltheater,
-museum und -galerie sowie einige Wolkenkratzer. Am äußersten
Stadtrand im Norden gibt es ein riesigen Park. Park ist eigentlich
eine Untertreibung, eher Wald. Ebenso ein See ist dort zu finden
sowie unzählige Spazierwege und Spielplätze. Ein weiteres Highlight
der Stadt ist der Dajti-Berg. Es ist der Hausberg Tiranas und mit
1600 Metern Höhe nicht mal eben nur ein kleiner Hügel. Für 12 Euro
fuhren wir mit einer Seilbahn eine Viertelstunde lang hoch zum
Aussichtspunkt und konnten von dort sogar bis zum Meer schauen. Das
Wetter passte super und so verbrachten wir eine schöne Zeit in der
Hauptstadt...
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen